Fronleichnam 2017

Für das lange Wochenende an Fronleichnam hatten wir uns als Ziel den Hochrhein ausgesucht. Der Campingplatz in Kadelburg diente uns als Basislager für die vier Tage vom 15. – 18. Juni 2017.

Tag 1: Hochrhein
Sonnenschein, sehr warm. Wir entschieden uns für die Strecke auf dem Rhein von Eglisau bis zum Campingplatz. 22 Kilometer, zwei Staustufen, teils flotte, teils gar keine Strömung, landschaftlich sehr schön. Gefallen hat’s.

 

 


Tag 2: Thur
Wieder viel Sonnenschein, wieder sehr warm. Von Üßlingen bis Andelfingen führte uns die Tour auf der Thur. Durch eine schöne Landschaft, vorbei an einladenden Kiesbänken, durch kleine Schwällchen hindurch, ließen wir den Alltag hinter uns. Trotz des kräftigen, teils böigen Gegenwindes war es eine sehr schöne Paddelei.

 

Tag 3: Reuß
Wieder viel Sonnenschein, wieder sehr warm. Deshalb war die Reuß von Bremgarten durchs Gnadenthal bis Mellingen genau der richtige Bach zum Abkühlen. Gleich zu Beginn wartet eine kräftige Schwallstrecke auf uns Kanuten. Kenterfrei, nass, aber mit breitestem Grinsen ging es weiter. Als landschaftlicher Höhepunkt folgt das Gnadenthal. Eine schöne Waldschlucht mit flotter Strömung, Schwallstrecken, schönen Übungskehrwassern. Jedem Teilnehmer der Fahrt hat’s sehr gut gefallen.

Tag 4: Hochrhein
Was für eine Hochrheinfahrt noch fehlt, ist eine Tour durch den Sagen umwobenen, Mythen umrankten, Schauder erzeugenden, legendären Koblenzer Laufen! Ein MUSS! Da allerdings bei wiederum viel Sonnenschein und sehr warmem Wetter die Heimreise noch angesagt war, paddelten wir nur vom Campingplatz bis Waldshut. Recht flott ging es am Campingplatz los. Eine Hinweistafel „warnte“ und lautes Rauschen kündigte den Koblenzer Laufen an. Konzentriert und dennoch aufnahmebereit für die Landschaft war die Fahrt durch diese Stromschnelle ein Genuss! Jetzt können auch die Teilnehmer dieser Tour die Lagerfeuergeschichten entsprechend einordnen und sich daran beteiligen.

Wie immer zum Schluss ein Dankeschön des Fahrtenleiters an die Teilnehmer für eine schöne, unfallfreie und „leider“ auch wieder kenterfreie Fahrt. Leider deshalb, weil erstens das Bier jetzt auf eigene Rechnung geht und zweitens die Kenterwutz schon zu lange an einem Ort weilt.

Reiner Ganss
Wanderwart