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Langstreckenregatta 2010 |
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Am 20.06.2010 wurde zum 7. Mal die Langstreckenregatta "Blaues Band" ausgesegelt. Diese Regatta wurde vom früheren Regattawart Leander Weintz ins Leben gerufen, um vor Allem für Einsteiger und Fahrtensegler eine Alternative zu den klassischen Regatten nach DSV-Reglement zu schaffen. Statt zu einer festen Zeit mit vorgegebenen Flaggen- und Schallsignalen, wird hier innerhalb eines Zeitfensters gestartet. Dadurch entfällt das Taktieren um eine gute Startposition im Gedränge an der Startlinie. Es wird ein "Rundkurs" gesegelt, d.h. auf dem See werden 4 Bojen so ausgelegt, dass das segelbare Gebiet gut "ausgenutzt" wird (s. Karte im Anhang). Je nach Wind wird das Startzeitfenster (10-30min) und die Anzahl der Runden (2-5) von der Wettfahrtleitung festgelegt. Von jedem innerhalb des Zeitfensters gestarteten Boot wird die individuelle Startzeit erfasst, ebenso die Zielzeit. Da die Regatta für Boote verschiedener Klassen ausgeschrieben ist (es soll ja Jede/r mitmachen können), müssen die gesegelten Zeiten nach dem Yardstick-Verfahren des DSV korrigiert werden (schnelle Boote erhalten einen "Malus", langsamere einen "Bonus"). Damit kann dann aus der "berechneten Zeit" die Platzierung ermittelt werden. In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass die Ausgleichsfaktoren des DSV auf unserem Revier die langsameren Jollenkreuzer häufig benachteiligen (kurze Schläge und eher schwacher Wind). Deshalb werden nach Möglichkeit Gruppen mit vergleichbaren Segeleigenschaften gebildet und getrennt gewertet. Das ist aber organisatorisch (z.B. Preise) nur machbar, wenn die Meldungen rechtzeitig vorliegen (Meldeschluss 1 Woche vor Regatta). So kam es, wie schon bei den vorangegangenen Regatten öfter, dass bei Meldeschluss die Situation äußerst knapp war: Nur 11 Meldungen (wirtschaftliches Minimum 15) und nur 3 Helfer/innen auf den Listen! Eigentlich genug Gründe, die Regatta abzusagen. Aber 11 Mannschaften enttäuschen??? Nach einer nachdrücklichen Erinnerung beim Seglertreffen und einer "Rundmail" kamen letztlich 20 Boote (Einige erst am Regattatag) und 8 Helfer/innen zusammen. Wegen der späten Meldungen war aber eine Gruppenbildung nicht mehr möglich. Dennoch ist das eine beachtliche Teilnehmerzahl in Zeiten, in denen "König Fußball" mit der WM dominiert... Die Wetterberichte widersprachen sich im Vorfeld von Tag zu Tag. Es sah eigentlich Alles nach Regen und wenig Wind aus. Letztlich wurden die Prognosen aber doch besser: Es sollte Wind zwischen 7 und 9 Knoten (ca. 2-3 Bft) geben und trocken bleiben. Bis 13:00 bei der Steuermannsbesprechung hatte die Wettfahrtleitung das Problem, das Startzeitfenster und die Anzahl der Runden festzulegen. Da der Wind eher schwach aus N wehte, wurden ein Zeitfenster von 20 min und 3 Runden (ca. 9 km / 5 sm) festgesetzt und angekündigt. Die versierten Segler hätten gerne mehr Runden gesegelt, den Einsteigern war das aber gerade genug... Gegen 14:00 (Beginn Startzeitfenster) ließ der Wind deutlich nach. Das gab der Wettfahrtleitung zunächst Recht, die ja die Regatta in vernünftiger Zeit durchführen wollte. Die Segler/innen begann nun zu taktieren: Einige starteten recht früh (14:04) um frei und unbehelligt segeln zu können, andere wollten auf den angekündigten Wind warten. Das stellte auch die Zeitnehmer auf eine harte Probe, da manche Boote auf die Startlinie zusegelten, um dann doch noch abzudrehen. Dann drehte der Wind auch noch kurz auf NW, sodass die Boote fast direkt auf die Zeitnehmer zu segelten (da ist die Segelnummer kaum zu erkennen). Eine ganze Gruppe von Booten startete dann fast zeitgleich gegen 14:15. Kaum war das Zeitfenster beendet, hatten auch schon die ersten schnellen Boote ihre erste Runde gesegelt.
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Der Wind frischte deutlich auf und in der 2. Runde verschoben sich auch die Positionen. Die letztlich 1. der Regatta, John Sykes mit Ralf-Elkin Richter auf H-Jolle 737 holten nach und nach die vor ihnen gestarteten Boote ein und überholten sie. Ähnlich verlief es bei den anderen gut platzierten Segler/innen. Es kommt halt darauf an, sein Boot gut zu beherrschen und gleichzeitig die Windverhältnisse richtig einzuschätzen. Daraus ergeben sich z.T. recht unterschiedliche Wege zum Ziel. Während das Siegerboot nur rund 1h für die 3 Runden benötigte, gingen die Letzten erst nach knapp 2h durchs Ziel. Insgesamt zeigte sich, wie so oft, dass schnelles Segeln eine gute Beobachtung der Windverhältnisse und geschickte Wahl der Manöver erfordert. Einige Segler schafften es, vor ihnen gestartete Boote zu überrunden. Andere segelten in "Windlöcher". Die unterschiedlichen Startzeiten und Yardstickzahlen machen es letztlich unmöglich, die tatsächliche Platzierung der Boote richtig einzuschätzen. Somit zeigte sich erst nach der Auswertung der Ergebnisse, wer tatsächlich vorne lag. Bei zunehmendem Sonnenschein und aufreißender Wolkendecke entschied die Wettfahrtleitung, die Auswertung und Siegerehrung am Silbersee durchzuführen (Notebook und Drucker mit Generator machen's möglich). Gegen 16:30 war es dann soweit: Die Sieger konnten gekürt werden. Mit den Teams Sykes/Richter auf H-Jolle, Zarate/Schwender auf Schwertzugvogel und Schoder auf Seggerling (Einmannboot) holten die erfahrenen Segler auf ihren Gleitjollen die Plätze 1-3. Bemerkenswert ist der 4. Platz von Bertsch/Bertsch auf H-Jolle. Das war deren 1. Regatta. Auch der 5. Platz von Verspagen/Zickgraf (Jugendliche) ist eine Anerkennung wert: Katharina Zickgraf hat bei dieser Regatta das 1. Mal als Vorschoterin gesegelt. Mit Platz 9 belegte das eingespielte Team Kussmann/Dörsam auf 517er den besten Platz der "Jollenkreuzer" (517er/FAM, Yardstick 119/121). Auf Platz 10 folgten als zweitbester Jollenkreuzer Wolfgang Knoll mit Fritz Ahl, beide langjährige Segler in dieser Klasse. Stephan Nießner und Kay Sauer mussten wegen eines gebrochenen Vorstags schon in der 1. Runde aufgeben. Beim nächsten Mal wollen sie ihr Material noch besser vorbereiten. Insgesamt hat diese Regatta die Erwartungen der Teilnehmer und Ausrichter voll erfüllt: Es war ein sportlicher Wettbewerb, bei dem auch "Newcomer" eine reelle Chance hatten. Erfreulich für mich als Regattawart war auch die Tatsache, dass einige Helfer/innen auch im nächsten Jahr wieder bei dieser Regatta mitwirken wollen. Trotz "Konkurrenz" durch "König Fußball" konnten wir an diesem Wochenende wieder eine Segelregatta durchführen. Das zeigt, dass unser Sport noch lange nicht "tot" ist.
Mit sportlichen Grüßen
Frank Knoch Fachwart Wettsegeln Kanu-und-Segelclub Frankenthal http://www.kcf1922.de wettsegeln@kcf1922.de
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Kanu-und-Segelclub Frankenthal v. 1922 e
Kanu-und-Segelclub Frankenthal v. 1922 e.V
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Blaues Band 2010
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Ergebnis Wettfahrt 1: Ausgleicher
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Datum: 20.06.2010
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Punktsystem: Low-Point-System
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Wertung: Yardstick
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Wf-Ltr: M. Lay
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Jury: F. Knoch
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Revier: Silbersee
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Stand: 20.6.2010 22:20
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Rang
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Segel_Nr
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Steuermann/Vorsch.
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Club
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DSVNr
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Bootstyp
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Yst
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1.Wettf
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Geseg.
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Berechn.
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Pkt
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1
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737
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Sykes John Richter Ralf-Elkin
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KCF KCF
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R006 R006
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H-Jolle alt Bau Nr. 609-765
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103
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01:02:08
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01:00:19
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1,0
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2
|
3050
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Zarate Tomas Schwender Thomas
|
WSVR WSVR
|
R017 R017
|
Zugvogel Schwert nach 78
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107
|
01:07:40
|
01:03:14
|
2,0
|
|
3
|
260
|
Schoder Gerhard
|
KCF
|
R006
|
Seggerling Jolle
|
115
|
01:15:13
|
01:05:24
|
3,0
|
|
4
|
794
|
Bertsch Heiko Bertsch Eva
|
KCF KCF
|
R006 R006
|
H-Jolle alt Bau Nr.766-849
|
97
|
01:05:23
|
01:07:24
|
4,0
|
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5
|
2048
|
Verspagen Robert Zickgraf Katharina
|
KCF KCF
|
R006 R006
|
H-Jolle neu ab Bau Nr. 850
|
92
|
01:03:20
|
01:08:50
|
5,0
|
|
6
|
4782
|
Schaaf Klaus-Peter Schaaf Marita
|
KCF KCF
|
R006 R006
|
470 er
|
103
|
01:11:11
|
01:09:07
|
6,0
|
|
7
|
82174
|
Dr. Beckh Hansjörg
|
KCF
|
R006
|
Laser Standard
|
113
|
01:18:25
|
01:09:24
|
7,0
|
|
8
|
189
|
Löffler Thomas
|
KCF
|
R006
|
Contender
|
105
|
01:13:24
|
01:09:54
|
8,0
|
|
9
|
209
|
Kussmann Bernd Dörsam Christine
|
WSVR WSVR
|
R017 R017
|
Lanaverre 510, 517, L 17
|
119
|
01:23:21
|
01:10:03
|
9,0
|
|
10
|
152
|
Knoll Wolfgang Ahl Fritz
|
KCF KCF
|
R006 R006
|
Lanaverre 510, 517, L 17
|
119
|
01:25:04
|
01:11:29
|
10,0
|
|
11
|
122409
|
Tavernier Rudi
|
WSVR
|
R017
|
Laser Standard
|
113
|
01:22:21
|
01:12:53
|
11,0
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|
12
|
215
|
Jung Gunter Leidig Peter
|
KCF KCF
|
R006 R006
|
Lanaverre 510, 517, L 17
|
119
|
01:28:26
|
01:14:19
|
12,0
|
|
13
|
12093
|
Cop Stefan Otteny Anya
|
KCF KCF
|
R006 R006
|
Fireball
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103
|
01:18:04
|
01:15:48
|
13,0
|
|
14
|
2034
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Weyland Rainer Weyland Maurice
|
WSVR WSVR
|
R017 R017
|
Zugvogel Schwert vor 78
|
109
|
01:24:31
|
01:17:32
|
14,0
|
|
15
|
282
|
May Helmut Bertz Heribert
|
KCF KCF
|
R006 R006
|
Lanaverre 510, 517, L 17
|
119
|
01:34:13
|
01:19:10
|
15,0
|
|
16
|
2043
|
Ansorge Uli Ansorge Susanne
|
KCF KCF
|
R006 R006
|
Fam
|
121
|
01:37:37
|
01:20:40
|
16,0
|
|
17
|
2177
|
Mehlhorn H.-Joachim Mehlhorn Ursula
|
KCF KCF
|
R006 R006
|
FAM
|
121
|
01:40:03
|
01:22:41
|
17,0
|
|
18
|
106876
|
Goschinak Günter
|
KCF
|
R006
|
Laser Standard
|
113
|
01:35:41
|
01:24:41
|
18,0
|
|
19
|
3921
|
Neufeld Jürgen Rosner Ulrich
|
KCF KCF
|
R006 R006
|
Zugvogel Schwert nach 78
|
107
|
01:32:15
|
01:26:13
|
19,0
|
|
DNF
|
1027
|
Nießner Stephan Sauer Kay
|
KCF KCF
|
R006 R006
|
Korsar
|
103
|
DNF
|
|
21,0
|
Wettfahrt
|
W 1
|
Wettfahrtdatum
|
20.06.
|
Wettfahrtstart
|
14:04
|
Zieleinlauf des Ersten
|
15:16
|
Wettfahrtende
|
15:51
|
Windrichtung
|
N-NO
|
Windstärke (Bft)
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1-3
|
Bahnlänge (km)
|
9,00
|
Mittl. Geschwindigkeit (kn)
|
4,1
|
Erzeugt von WinRegatta
Version 4.4b - (c) 2008 Günter Meissner
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